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Der Autor: Friedrich Glauser


Friedrich Glauser wurde am 4.2.1896 in Wien geboren, er starb am 8.12.1938 in Nervi.

Früher Tod der Mutter. Unstete Jugend, mehrmaliger Schulwechsel, erster Ausbruchsversuch. 1918 Entmündigung wegen liederlichem und ausschweifendem Lebenswandel. Drogenabhängig; wird bis an sein Lebensende immer wieder in Kliniken und Anstalten interniert, bricht aus wird erneut gefasst, macht Entziehungskuren und wird rückfällig. 1921-23 Fremdenlegion. Lernt in der psychiatrischen Klinik Münsingen die Pflegerin Berthe Bendel kennen, die für ihn ein sicherer Punkt im Leben wird. Am Vorabend der Hochzeit mit Berthe Bendel bricht Glauser in Nervi zusammen und stirbt am 8.12.1938. Kontakt mit Dada-Bewegung in Zürich 1917. Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften. Fremdenlegionsroman Gourrama. In den letzten drei Lebensjahren schreibt Glauser fünf Kriminalromane, in deren Mittelpunkt Wachtmeister Studer steht, ein Kommissär, der Verständnis für die Gestrauchelten hat.







Am 15. Juni 1937 schrieb Glauser in einem Brief an Josef Halperin

1896 geboren in Wien von österreichischer Mutter und Schweizer Vater. Grossvater väterlicherseits Goldgräber in Kalifornien (sans blague), mütterlicherseits Hofrat. Volksschule, 3 Klassen Gymnasium in Wien. Dann 3 Jahre Landerziehungsheim Glarisegg. Dann 3 Jahre Collège de Genève. Dort kurz vor der Matura hinausgeschmissen... Kantonale Matura in Zürich. 1 Semester Chemie. Dann Dadaismus. Vater wollte mich internieren lassen und unter Vormundschaft stellen. Flucht nach Genf ... 1 Jahr (1919) in Münsingen interniert. Flucht von dort. 1 Jahr Ascona. Verhaftung wegen Mo. Rücktransport. 3 Monate Burghölzli (Gegenexpertise, weil Genf mich für schizophren erklärt hatte). 1921–23 Fremdenlegion. Dann Paris Plongeur. Belgien Kohlengruben. Später in Charleroi Krankenwärter. Wieder Mo. Internierung in Belgien. Rücktransport in die Schweiz. 1 Jahr administrativ Witzwil. Nachher 1 Jahr Handlanger in einer Baumschule. Analyse (1 Jahr) ... Als Gärtner nach Basel, dann nach Winterthur. In dieser Zeit den Legionsroman geschrieben (1928/1929), 1930/1931 Jahreskurs Gartenbauschule Oeschberg. Juli 31 Nachanalyse. Januar 1932 bis Juli 32 Paris als ‹freier Schriftsteller› (wie man so schön sagt). Zum Besuch meines Vaters nach Mannheim. Dort wegen falschen Rezepten arrestiert. Rücktransport in die Schweiz. Von Juli 32–Mai 1936 interniert. Et puis voilà. Ce n'est pas très beau ...

 

(Mo.- steht für die Droge Morphin, von der Glauser während langer Phasen seines Lebens abhängig war):

 


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