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Alfred Hrdlicka: Fünf Radierungen zu Büchner´s Lenz


Hrdlicka sieht sich als Menschenbildner. Auch in diesen Genres gilt Hrdlicka´s Devise: Alle Macht in der Kunst geht vom Fleische aus. Den Verächter des Abstrakten kann man durch nichts tiefer kränken, als wenn man ihn zu den so genannten gegenständlichen Künstlern rechnet. Empört verbessert er: Er sei ausschließlich und nicht weniger als ein Menschenbildner. Wer die Hände des 80-jährigen Hrdlicka gesehen hat, die längst Pranken sind, der ahnt heute noch: Niemand konnte so zupacken wie dieser zärtliche Berserker mit Hammer und Meißel. Aus den Granit- und Marmor- und Sandsteinblöcken schlug er unerbittlich seine Gestalten heraus: Köpfe, Oberkörper, Glieder, das entblößte Geschlecht. Verrenkt, verzerrt, geschändet - legen sie Zeugnis ab von der Gewalt, die ihnen angetan wurde oder die sie ausgeübt haben. Sein Welt- und Menschenbild kennt Opfer und Täter, Lust und Qual. Völlige Einigkeit herrscht unter Kennern aber auch über die Leistungen des Zeichners und Radierers Hrdlicka: Ihm billigt man schlichtweg Genialität zu. Seine Zyklen zur Französischen Revolution, zum Massenmörder Haarmann, zu Schubert und Richard Wagner sind Virtuosenstücke von finsterstem, deftigem Witz und apokalyptischer Ernsthaftigkeit.

 

Anfang der 90er verlegten wir eine Mappe mit fünf Radierungen von Hrdlicka in einer limitierten, numerierten und signierten Auflage. Diese Mappe ist vergriffen. Hin und wieder werden uns einzelne Blätter angeboten und wir haben noch einzelne Radierungen aus dieser Serie im Handlager, die wir zum Kauf anbieten.

 

Anfragen an: info(at)haeusser-media.com.













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